Lebensweise


Braunbären sind bis auf die Paarungszeit Einzelgänger und streifen durch feste Reviere. In freier Wildbahn können sie etwa 25 bis 30 Jahre alt werden.


Ernährung


Bis zu 16 Stunden täglich suchen Bären nach Nahrung.
© VIER PFOTEN / Mihai Vasile

Braunbären sind Allesfresser; neben Fleisch (z.B. kleine Nager, Vögel, Frösche, Schlangen), Fisch und Aas ernähren sie sich zu fast 80 Prozent durch Baumrinde, Blätter, Wurzeln, Pilze, Nüsse, Früchte und Beeren. Ein seltener Leckerbissen, aber ganz besonders beliebt, ist Honig. Er dient u.a. der Stärkung des Immunsystems. Geschickt öffnen die Bären mit ihren großen Pranken den Bienenstock und lassen sich auch von attackierenden Bienen nicht verjagen.

Bis zu 16 Stunden verbringen Bären täglich mit der Nahrungssuche – vorzugsweise während der Dämmerung und nachts. Ihre Gangart ist eher gemütlich und langsam, allerdings können sie es bei Bedarf für kurze Zeit auch auf 50 Kilometer pro Stunde bringen. Häufig legen sie auf ihren täglichen Wanderungen Strecken von bis zu 40 Kilometern zurück.

Bären sind gute Schwimmer und durchqueren problemlos Flüsse. Hier beweisen sie sich zudem noch als geschickte Fischfänger, indem sie die Beute mit einem Prankenschlag aus dem Wasser schleudern, fangen und verzehren.


 

Laut und leise

 

Da Bären Einzelgänger sind und nicht in einem Sozialverband leben, sind ihre Lautäußerungen zur Verständigung kaum ausgebildet.

 

Jungtiere brummen beim Trinken und quieken und knurren beim Herumtollen. Wenn die Bärenmutter die Bärenkinder nach der Aufzuchtphase verjagt, tut sie das ebenfalls durch Knurren oder "Bellen".

Erwachsene Tiere beeindrucken den Gegner in Kampfsituationen durch ein furchterregendes Brüllen.  


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