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2015-09-22

Raubtier

Braunbären gehören zur Säugetierfamilie aus der Ordnung der Raubtiere. Die

Familie umfasst acht Arten und zählt zur Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea).

 


 

 

Rangordnung

Der älteste Bär steht in der Rangordnung ganz oben, der jüngste Bär ganz unten. Junge Bären müssen sich ihren höheren Rang mühsam erarbeiten. Stirbt der älteste Bär in der Region oder wandert ab, rücken die Bären im Rang unter ihm nach. Der Ausfall eines einzelnen Bärenmännchens kann dazu führen, dass die Rangordnung in einem Gebiet neu verteilt wird.

 


 

 

Revier

Um den großen Nahrungsbedarf stillen zu können, benötigen Braunbären große Gebiete zum Umherstreifen. Je nach Jahreszeit suchen sie verschiedene Nahrungsquellen auf. Die Streifgebiete einzelner Tiere überschneiden sich, sodass es immer wieder zu Begegnungen mit Artgenossen kommt. Bären, die sich kennen, begegnen sich meist friedlich. Futterplätze verteidigen sie. Junge Bärinnen bleiben oft in der Nähe des Streifgebietes bei der Mutter. Junge Männchen wandern in neue Gegenden ab. Begegnen sie einem anderen dort ansässigen Bären, verlaufen die Treffen mit jungen und älteren Tieren meist friedlich. Der junge Bär zieht sich zurück, da er am untersten Ende der Rangordnung steht. Begegnungen zwischen älteren Tieren können jedoch in heftigen Auseinandersetzungen ausarten. Die Größe eines Streifgebietes hängt vom Nahrungsangebot und von anderen Bären in der Gegend ab. Die Fläche liegt zwischen 240 und 1.000 km².

 


 

 

Ruheverhalten

Bären graben sich gerne Mulden in den Waldboden, die sie manchmal mit Laub und Gras auspolstern. Sie liegen darin zur Entspannung. Im Sommer genießen sie es auf der kühlen Erde zu liegen.


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