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Verbreitung

Von allen Bärenarten sind Braunbären am weitesten verbreitet. Sie kommen von Sibirien bis zu den Pyrenäen, von Skandinavien bis Südwestasien und in Nordamerika von Alaska bis zum Yellowstone-Park in den USA vor.

 


 

Verdauung

Obwohl sich Bären meist von Pflanzen ernähren, haben sie wie Fleisch fressende Tiere einen recht kurzen Darm und nicht den langen Verdauungskanal der Pflanzenfresser. Dadurch ist das Verdauen pflanzlicher Nahrung erschwert. Der Magen besteht nur aus einer Kammer, nicht aus mehreren Kammern wie bei anderen Pflanzen fressenden Tieren.

 


 

Verhalten

Bären verständigen sich hauptsächlich über den Geruch. Sie markieren ihre Gebiete mit Kot und Urin und verteilen Duftspuren an den Bäumen, indem sie mit Drüsen ausgestattete Hautbereiche oder das uringetränkte Fell daran reiben. Auch beim Krallen schärfen hinterlassen sie Duftspuren. Je weiter oben die Marke am Baumstamm sitzt, desto größer ist der Bär. Am Geruch erkennen die Tiere, ob es sich etwa um ein großes, selbstsicheres Tier handelt oder um ein paarungsbereites Weibchen. Des Weiteren äußern sie sich durch Fauchen, Grollen, Brüllen, Quieken, Fiepen. Wenn sich Bären erschrecken, geben sie oft ein schnell wiederholendes Husten von sich, das mit Kieferklappern gekoppelt ist. Um einem Artgenossen zu drohen, zeigen sie sich von der Seite, führen Scheinangriffe durch oder richten sich drohend auf die Hinterbeine auf. Sie warnen zudem mit weit aufgerissenem Maul und lautem Gebrüll.

 


 

Vorfahren

Die ältesten Funde belegen, dass es Bären schon vor 40 Mio. Jahren gab.

 

 


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