Weltkugel mit Großbären der Welt

Die Großbären der Welt

Wir nehmen Sie mit auf eine Reise um die Welt

Es gibt weltweit acht lebende Arten von Großbären. Manche von ihnen kommen auf verschiedenen Kontinenten vor, andere nur in ganz begrenzten Gegenden. Es gibt Bären in arktischen Gebieten und Bären in den Tropen. Sie sehen durch die Anpassung an ihre Lebensräume natürlich unterschiedlich aus und haben ganz verschiedene Lebensweisen. Manche Bären sind eher klein und andere sehr groß, manche halten sich gern auf Bäumen auf, andere klettern nur im Notfall, eine Bärenart ernährt sich nur von Fleisch, während eine andere nur Pflanzen frisst.

Zu den acht Großbären zählen: Schwarzbär, Eisbär, Braunbär, Großer Panda, Brillenbär, Kragenbär, Lippenbär und Malaienbär.

Die meisten dieser Bären sind übrigens gefährdet, vor allem weil deren Lebensraum zerschnitten wird oder verloren geht. Das betrifft besonders die sehr spezialisierten Arten, die auf der Roten Liste zu finden sind.

Der Höhlenbär - ein ausgestorbener Vertreter der Großbären

Der Höhlenbär lebte in der letzten Eiszeit. Nach heutigem Wissenstand ging der Bestand der Höhlenbären in Europa schon vor circa 40.000 Jahren stark zurück, bis er dann vor etwa 27.000 Jahren ausstarb. Obwohl Forscher viele Knochen vor allem in Höhlen fanden, war der Höhlenbär anders als sein Name allerdings vermuten lässt, kein echtes Höhlentier. Die ersten Fossilien von Höhlenbären wurden vor über 200 Jahren gefunden.

Im nachfolgenden Quiz stellen wir Ihnen zu jedem Großbär eine Frage. Sind Sie ein Schlaubär und können alle Fragen richtig beantworten? Falls Sie noch zusätzliche Informationen benötigen, dann finden Sie im Dokument "Die Bären der Welt" sicherlich noch den einen oder anderen interessanten Fakt.

Bärenakademie Kreativprojekt

Bärenakademie Kreativprojekt

Die Großbären der Welt

Jetzt sind Sie dran! Testen Sie Ihr Wissen über die verschiedenen Großbären der Welt. Es sind einige knifflige Fragen dabei. Doch wenn Sie uns aufmerksam auf Social Media folgen, können Sie sicherlich alle Fragen beantworten. 

Frage - von -

Schwarzbären ernähren sich ausschließlich von Fischen, Insekten, Kleinsäugern sowie Aas.

Schwarzbär

Genau, diese Aussage ist nicht korrekt. Der Schwarzbär ist ein Allesfresser, jedoch besteht der Großteil seiner Nahrung aus Pflanzen, Früchten und Nüssen. Seine Nahrung wird aber durch tierische Komponenten wie Fisch, Insekten, Aas und Kleinsäugern ergänzt.

Diese Aussage ist falsch. Denn der Schwarzbär ist ein Allesfresser. Der Großteil seiner Nahrung besteht aus Pflanzen, Früchten und Nüssen. Seine Nahrung wird aber durch tierische Komponenten wie Fisch, Insekten, Aas und Kleinsäugern ergänzt.

Männliche Höhlenbären waren etwa so groß wie Braunbären.

Nachbildung Höhlenbär

Genau, diese Aussage ist nicht korrekt. Die Rumpflänge vom Höhlenbär betrug bis zu 3,50 m und seine Schulterhöhe circa 1,70 m. Er war somit deutlich größer als ein Braunbär mit einer Schulterhöhe von circa 1,00 m.

Diese Aussage ist falsch. Die Rumpflänge des Höhlenbären betrug bis zu 3,50 m und seine Schulterhöhe circa 1,70 m. Er war somit deutlich größer als ein Braunbär mit einer Schulterhöhe von circa 1,00 m.

Eisbären halten von November bis März Winterruhe.

Eisbär

Genau, diese Aussage ist nicht korrekt. Eisbären halten keine Winterruhe, da der Winter optimale Bedingungen für Robbenjagd bietet. Sollten einmal extreme Wetterbedingungen vorherrschen, lassen sie sich einschneien und können so starken Schneestürmen trotzen. Höhlen werden nur von trächtigen Weibchen zwischen Oktober/November-März genutzt. Sie ziehen sich dann in selbst angelegte Höhle zurück.

Diese Aussage ist falsch. Anders als Braubären halten Eisbären keine Winterruhe, da der Winter optimale Bedingungen für Robbenjagd bietet. Sollten einmal extreme Wetterbedingungen vorherrschen, lassen sie sich einschneien und können so starken Schneestürmen trotzen. Allerdings werden Höhlen von trächtigen Weibchen zwischen Oktober/November-März genutzt. Diese ziehen sich dann in selbst angelegte Höhle zurück.

Der Große Panda ist ein Pflanzenfresser und ist ca. 14 Stunden pro Tag mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Wieviel kg Bambus frisst er täglich?

Großer Panda

Da der Darm die pflanzliche Kost nur unzureichend verwertet, ist eine hohe Menge mit der Nahrungsaufnahme nötig. Täglich werden 10-15 kg Bambus verzehrt, dabei ist der Große Panda sehr wählerisch, denn von etwa 100 Bambussorten mag er gerade mal 25 Sorten. Wenn es keinen Bambus mehr gibt, zieht der Panda weiter.  

Mit seinen Reißzähnen spaltet er die Bambusstangen, die Backenzähne werden zum Zermahlen genutzt. Nach der Nahrungsaufnahme ruht der Panda wenige Stunden.

Da der Darm die pflanzliche Kost nur unzureichend verwertet, ist eine hohe Menge mit der Nahrungsaufnahme nötig. Täglich werden 10-15 kg Bambus verzehrt, dabei ist der Große Panda sehr wählerisch, denn von etwa 100 Bambussorten mag er gerade mal 25 Sorten. Wenn es keinen Bambus mehr gibt, zieht der Panda weiter.  
 Mit seinen Reißzähnen spaltet er die Bambusstangen, die Backenzähne werden zum Zermahlen genutzt. Nach der Nahrungsaufnahme ruht der Panda wenige Stunden.

Die Paarungszeit des Kragenbärs ist immer von Mai-Juni. 

Kragenbär

Genau, diese Aussage ist nicht korrekt. Der Kragenbär bewohnt die Wälder der gemäßigten, subtropischen und tropischen Zonen. Das geografische Verbreitungsgebiet, in dem der Kragenbär heimisch ist, zieht sich also von Süd- und Ostasien, Afghanistan, Iran, China, Sibirien, Korea bis hin nach Japan. Er bevorzugt Laubwälder, tropische Regenwälder. Je nachdem in welchem Gebiet der Kragenbär lebt, variiert deshalb der Zeitpunkt der Paarungszeit. Während beispielsweise in Russland die Paarung von Mai-Juni ist, verschiebt sich diese in südlicheren Regionen um 3 Monate in den August-September.

Diese Aussage ist falsch. Der Kragenbär bewohnt die Wälder der gemäßigten, subtropischen und tropischen Zonen. Das geografische Verbreitungsgebiet, in dem der Kragenbär heimisch ist, zieht sich also von Süd- und Ostasien, Afghanistan, Iran, China, Sibirien, Korea bis hin nach Japan. Er bevorzugt Laubwälder, tropische Regenwälder. Je nachdem in welchem Gebiet der Kragenbär lebt, variiert deshalb der Zeitpunkt der Paarungszeit. Während beispielsweise in Russland die Paarung von Mai-Juni ist, verschiebt sich diese in südlicheren Regionen um 3 Monate in den August-September.

Dem Lippenbär fehlen zwei der oberen Schneidezähne.

Lippenbär

Super, richtige Antwort. Durch die fehlenden Schneidezähne entsteht eine praktische Zahnlücke, mit der sie Ameisen und Termiten aus deren Hügeln saugen können. Dafür können die Lippenbären zusätzlich ihre Nasenlöcher bei Bedarf schließen.

Diese Aussage ist stimmt. Durch die fehlenden Schneidezähne entsteht eine praktische Zahnlücke, mit der sie Ameisen und Termiten aus deren Hügeln saugen können. Dafür können die Lippenbären zusätzlich ihre Nasenlöcher bei Bedarf schließen.

Der Brillenbär lebt als einziger Bär der acht Großbären in Australien.

Brillenbär

Genau, diese Aussage ist nicht korrekt. Der Brillenbär auch bekannt unter dem Namen Andenbär lebt als einziger der acht Großbären in den Anden. Man kann kann in den tropischen Anden und in den vorgelagerten Gebirgszügen in Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru und Bolivien. 

Diese Aussage ist falsch. Der Brillenbär auch bekannt unter dem Namen Andenbär lebt als einziger der acht Großbären in den Anden. Man kann kann in den tropischen Anden und in den vorgelagerten Gebirgszügen in Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru und Bolivien. 

Das Fell der Braubären verändert sich im Verlauf der Jahreszeiten.

Braunbär Balou

Super, richtige Antwort. Das Winterfell von Braunbären ist dick, mäßig lang und eher struppig. Die Farbe und Länge des Fells sind extrem variabel. Im Sommer verblasst die Farbe und der Bär verliert Deckhaar und altes Unterfell werden abgestoßen. Im Herbst ist dann das Winterfell wieder voll ausgebildet.

Die Aussage stimmt. Das Winterfell von Braunbären ist dick, mäßig lang und eher struppig. Die Farbe und Länge des Fells sind extrem variabel. Im Sommer verblasst die Farbe und der Bär verliert Deckhaar und altes Unterfell werden abgestoßen. Im Herbst ist dann das Winterfell wieder voll ausgebildet.

Der Malaienbär ist der größte der acht Großbären.

Malaienbär

Korrekt! Diese Aussage ist falsch. Denn der Malaienbär ist der kleinste der acht Großbären. Er wird nur etwa 1,40m groß und wiegt im Durchschnitt nur 65 kg.

Diese Aussage ist leider falsch. Der Malaienbär ist der kleinste der acht Großbären. Er wird nur etwa 1,40m groß und wiegt im Durchschnitt nur 65 kg.

Erreichte Punkte:

Was macht ein Mammut am Strand?

Nicht nur der Höhlenbär lebte bis zur letzten Eiszeit. Er streifte zusammen mit Mammuts, Säbelzahntigern und Wollnashörnern während dieser Periode durch weite Teile Europas und besiedelten auch die Landschaft des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns. An vielen Stellen kann man noch Spuren dieser Zeit entdecken, die unsere Region so nachhaltig geprägt hat. In Biosphärenreservaten, Nationalparks und Naturparks werden die Tier- und Pflanzenwelt bewahrt. Der BÄRENWALD Müritz ist einer von über 30 regionalen Naturerlebniszentren, in denen Sie unsere Natur hautnah erleben können. Begeben Sie sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit und erhalten Sie unglaubliche Einblicke über diese Zeit.

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