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Braunbärin mit fast schwarzem Fell.

Mascha

Braunbärin mit fast schwarzem Fell

Ein Leben hinter Gitterstäben

Mascha wurde 1994 geboren. Obwohl sie und Otto nicht miteinander verwandt sind, verbindet sie die gleiche Geschichte. Bevor sie zu uns in den BÄRENWALD Müritz kamen, lebten sie zusammen in privater Haltung in Ostdeutschland. Viele Jahre bestand ihre Welt lediglich aus einem tristen Gehege von nur 150 Quadratmetern, umgeben von Gitterstäben und Betonboden – viel zu klein und trostlos, um darin ein einigermaßen bärengerechtes Lebens führen zu können. Die letzten Jahre über lebten sie dort voneinander getrennt, da sie bereits für Nachwuchs gesorgt hatten.

Glücklicherweise stimmten ihre Besitzer der Überführung der Bären in unser Bärenschutzzentrum zu. Außerdem verpflichteten sie sich dazu, keine weiteren Bären zu halten. 2006 kamen dann Otto und Mascha endlich bei uns an. Seit dem leben die beiden zusammen in einem Gehege.

Mascha auf Streifzug im Wald.

Mascha  ist im Unterholz unterwegs.

Mascha wie "Mascha und der Bär" 

Von allen Bären im BÄRENWALD Müritz hat Mascha das dunkelste Fell. Sie bekam ihren Namen bei uns im BÄRENWALD. Er wurde von den Lesern der Tageszeitung "Nordkurier" im Rahmen eines Namenswettbewerbs ausgewählt und geht zurück auf das russische Volksmärchen "Mascha und der Bär".

Mascha badet gern und ist oft im Wald unterwegs. Besonders im Frühjahr zur Paarungszeit kann man sie häufig mit Otto beim Spielen im Wasser beobachten. Sie kann durchaus dominant sein und hat ihren Otto am liebsten für sich allein.

Fakten über Mascha

  •  Ich komme aus: einer privaten Haltung in Ostdeutschland
  • Am liebsten fresse ich: Weintrauben und Honig
  • Ich bin: die Bärin mit dem dunkelsten Fell
  • Das sagen die Tierpfleger über mich: Mascha ist sehr selbstbewusst und kann auch sehr dominant sein. Sie sieht es gar nicht gerne, wenn Otto durch den Zaun mit anderen Bärinnen flirtet.